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Walerij Stepanowitsch Milowatskij. Das Zivilita-Gestirn. Traktat über die Planetarität der Menschheit und das Projekt Gottes in der Geschichte.

9,90 €

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92 Seiten • Broschur

ODER

Details

Das Buch befindet sich im Druck. Auslieferung 15. Februar 18´! Bei Vorbestellung bis zum 15.02. erhalten Sie das Buch versandkostenfrei (innerhalb Deutschlands)!

Mit einer Einleitung und einem Nachwort von Erzpriester André Sikojev. 

Übersetzung aus dem Russischen: Ludmila Sokolova & Peter U. Trappe

92 Seiten, Broschur

Das Thema des Buches schwebt über unserem Planeten. Ihm wurden eine Unzahl von Büchern und Artikeln gewidmet; schließlich ist die ganze Menschheit auf diese oder jene Weise darüber besorgt. Und dafür gibt es auch einen Grund: Es wird über das Schicksal der irdischen Zivilisation entschieden, ohne Übertreibung, der gesamten Bevölkerung des Planeten Erde, darunter auch der stummen Geschöpfe.

Die Ukraine schrie auf, dass sie nicht Russland sei, dass sie Europa sei, und begann maßlos menschliches Blut zu vergießen. Wenn ihr bewusst geworden wäre, dass sie sogar als eigenständiger Staat einen besonderen Teil der russischen Zivilisation darstellt, dann hätte sie nicht derart besessen gehandelt. Ein ähnliches Problem verbleibt bei anderen ehemaligen Republiken der Sowjetunion. Zur gleichen Zeit erklärt sich Westeuropa, angeführt von den USA, militant, sogar aggressiv zu einer hegemonialen, dekretierenden Zivilisation. Die Länder des Westens zogen eine scharfe Linie, welche sie von Russland, der Russischen Zivilisation abgrenzen soll. Unsere häuslich gezüchteten Westler wollten weder Danilewskij, noch Leontjew, noch Dostojewskij glauben, selbst Spengler und Toynbee nicht. Jetzt bringt sie bereits der Westen selbst zur Vernunft: Russland ist eine andere Zivilisation. Auch im Nahen Osten wird Blut vergossen. Dort geht stürmisch, chaotisch, erschreckend grausam der Prozess einer Neuformierung der Islamischen Zivilisation vor sich.

Gleichzeitig macht immer hartnäckiger und aggressiver die Globalisierung ihre Rechte geltend, deren Walze Völker, Länder und Zivilisationen zu Staub zermalmt, mitleidlos alles Eigenartige und Traditionelle zerschlägt.

Politiker greifen sich an den Kopf, Historiker sehen keine Perspektiven, die Völker stöhnen! Was geschieht? Turbulenz, Chaos – gesteuertes oder von elementaren Kräften geleitetes – oder die geheime „Arbeit“ der Mächtigen der Welt? All das ist mit unserem Thema verbunden. Was aber ist es für ein Thema? Worin besteht sein Wesen und wie sollen wir es benennen?

Der Name dieses Themas lautet – Das Zivilita-Gestirn und die Planetarität des Menschheit. Sein Wesen besteht darin, dass sich jetzt ein aktiver Prozess der Formierung von „Weltzivilisationen“ (Terminus von Erassow), anders gesagt – von „Zivilitae“ (Terminus des Autors) ereignet. Es bricht eine Ära planetarer Umgestaltung der Menschheit an.

 

Über den Autor: Walerij Stepanowitsch Milowatskij – Wissenschaftler, Philosoph, Historiker – wurde zu Kriegsende in Stalingrad geboren. Die Kindheit verlebte er im Süden von Russland, im Kuban-Gebiet. Gemäß seinem großen Traum besuchte er die Leningrader Universität und schloss dort im Spezialfach Biologie-Biochemie ab. Zwanzig Jahre arbeitete er in verschiedenen wissenschaftlichen Forschungsinstituten. Der Hang zur Schriftstellerei war bei ihm immer präsent. In den zerstörerischen Hungerjahren der „Perestroika“ schrieb er das Buch „Biosphärenkunde“. Zur gleichen Zeit begann er am Buch über das Schicksal Russlands zu arbeiten. Im Jahr 2012 wurde es mit dem Titel „Russia“ herausgegeben.

In den Jahren 1998-2010 arbeitete Walerij Stepanowitsch auch als Referent in der Abteilung des Moskauer Patriarchats für religiöse Bildung. Er dozierte den Kurs Biosphärenkunde (dabei das früher geschriebene Lehrbuch mit analogem Titel nutzend) und den Kurs Geschichte der Philosophie an der Orthodoxen Universität, welche den Namen Johannes des Theologen trägt. Mehrmals nahm er teil an der Organisation literarischer Beiträge im Rahmen der Internationalen Weihnachtslesungen. Im Jahr 2010 erschien sein Sammelwerk unter dem Titel „Gedanken über Russland“, wo auch die Arbeiten „Ökologie des Wortes“, „Dritte Hauptstadt“, Essays und Märchen eingingen. Im Jahr 2014 beendete er die Arbeit am Buch über den Priester Pawel Florenskij „Auf den Ruf Gottes hin“. Im Jahr 2015 schrieb er das Traktat über die Kooperation der Geozivilisationen mit dem Titel: „Das Zivilita-Gestirn“.

 

Über den Verfasser der Einleitung und des Nachwortes: Erzpriester André Sikojev wurde 1961 in Moskau geboren und wuchs in (Ost-)Berlin auf. Nach Abitur und Armeedienst begann er 1981 als externer Student bei Prof. Wolfgang Ullmann am Evangelischen Sprachenkonvikt mit dem Studium der Kirchengeschichte. Gleichzeitig arbeitete er an der ersten deutschen wissenschaftlichen Gesamtausgabe des ossetischen Kaukasus-Epos (Die Narten, Köln 1985). Nach seiner Flucht aus der DDR 1984 studierte Vater André Latein und Griechisch an der Freien Universität Berlin und ab 1986 Orthodoxe Theologie und Sprachwissenschaften an der LMU München. Parallel war er mit anderen späteren Priestern der Russischen Auslandskirche Teilnehmer eines Orthodoxen Seminars, welches von S.E. Mark, Erzbischof von Berlin und Deutschland am Hl. Hiob von Pocaev-Kloster in München-Obermenzing gehalten wurde.

Als Autor, Übersetzer und Herausgeber veröffentlichte er u.a. Priester Pavel Florenskij, Die Umgekehrte Perspektive und Das Salz der Erde, Erzpr. Georgij Florovskij, Sobornost. Er erfand und produzierte die Zeichentrickserie Simsalagrimm (ARD, 52 x 26’ ) und war Executive Producer der Kinofilme Deep Blue und Unsere Erde. Er ist verheiratet mit der Ikonenmalerin Tamara Sikojev und hat zwei Kinder.

1991 wurde Vater André von Erzbischof Mark zum Diakon der Deutschen Diözese der Russischen Auslandskirche (ROCOR) geweiht und diente zunächst an der Kathedralkirche des Hl. Nikolaus von Myra und der Hll. Neomärtyrer Russlands in München. Von 2000 bis 2005 war er Geistlicher an der „Schutz- der Gottesmutter-Kirche" in Berlin, zu deren Priester er 2005 geweiht wurde. Seit 2004 initiierte und betreute er mit dem Segen Erzbischof Marks Bau und Programm eines Trauma-Therapiezentrums im Nordkaukasus für die Opfer des Terroranschlags in Beslan – ein Projekt, das seitdem vom Taufe-Christi-Alanien-Frauenkloster unter Äbtissin Nonna (Bagaeva) geleitet wird und bis 2017 insgesamt 10.000 Kinder und ihre Familienangehörigen in Not betreut hat. Er war 2005 Delegierter der Deutschen Diözese zum IV. Gesamtkonzil der ROCOR in San Francisco. 2007 berief in Metropolit Laurus in die offizielle Delegation der Auslandskirche anläßlich der historischen Wiederherstellung der kanonischen Einheit der ROK in Moskau unter Patriarch Alexij II. und Metropolit Laurus, welche das Ergebnis des nahezu 14-jährigen persönlichen Wirkens der leitenden Bischöfe der Wiedervereinigungs-Komission der ROK auf deutschem Boden war – Erzbischof Mark (Dr. Arndt) und Erzbischof Feofan†(Galinskiy).

Erzpriester André Sikojev ist Beauftragter der Synode der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland am Sitz der Bundesregierung und des Deutschen Bundestages.

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