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Neuerscheinung: Iwan Iljin


Neuerscheinung: Iwan Iljin

Die Welt weiß zu berichten, dass Iwan Iljin der „Lieblingsphilosoph“ des russischen Präsidenten Putin ist, „Putins Guru“, so die britische Zeitschrift The Economist den Religionsphilosophen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung geht noch weiter und spricht gar von "Putins Flüsterer“ …

Warum findet Iwan Iljin plötzlich, 63 Jahre nach seiner Entschlafung, im Westen eine solche Beachtung? Ist er der politische Ideengeber des postsowjetischen Russlands Vladimir Putins?

Um diese Fragen zu beantworten, genügt nur ein Blick auf die Entwicklung der Russisch Orthodoxen Kirche der letzten Jahre: Nach der Unterdrückung in der Sowjetzeit und dem Überlebenskampf in der Jelzin-Ära folgte in den letzten Jahrzehnten eine bisher nie dagewesene Renaissance der Orthodoxen Kirche. Das Kirchenleben Russlands blüht in allen Facetten auf. Zur heutigen Entwicklungsdynamik gibt es in der Geschichte Russlands keinen Vergleich – Kirchen und Klöster werden wiederaufgebaut, kirchliche Weisen- und Pflegeheime werde gegründet, Bibliotheken und geistliche Bildungseinrichtungen entwickeln sich mit einer noch nie da gewesenen Geschwindigkeit. Soziale, missionarische, aufklärende und mediale Projekte werden entwickelt und umgesetzt.

Eine solche Blüte führt dann konsequenterweise auch zu einer Wiederentdeckung des großen orthodoxen Philosophen Iwan Iljin, der lange Zeit als Emigrant in der Schweiz lebte und dadurch in Russland keine Beachtung fand.

Iwan Iljin ist aber alles andere als ein Ideologe, war er – bevor ihn die Nazis dazu nötigten ins Schweizer Exil zu gehen – zeitweilig auch ein politischer Schreiber, ist eine Reduzierung Iljins auf einen politischen Ideengeber, auf die ihn die im „Russlandbashing“ verharrende Presse des Westens ihn gerne beschränken möchte, unzureichend. Vielmehr ist Iljin ein sehr russischer und konsequent orthodoxer Denker. Seine Sichtweise ist – wie man in dem Buch Wesen und Eigenart der russischen Kultur festzustellen kann, in jeder Hinsicht durch die Orthodoxie geprägt und daher lehnt er jede Erkenntnisbestrebung die auf rein rationalistischer Ebene erfolgt ab. Konsequenterweise blieb er auch in allen seinen Werken stets absolut loyal gegenüber dem orthodoxen Russland, trotz der vorübergehenden Machtübernahme des bösartigen antichristlichen Regimes. Sein hier vorliegendes Werk ist eine Liebeserklärung an Russland, an seine Weite, seine Geschichte, seine Menschen – und, vor allem an seinen Glauben. Wer das orthodoxe Russland jenseits der Tagespolitik verstehen möchte, erhält mit diesem Buch einen Zugang zum russischen Denken.

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